Die K39

Im Mai 2019 besetzte „Die Crew“ die Kaiserstraße 39 in Reutlingen, um auf den Leerstand und die Wohnraumpolitik Reutlingens aufmerksam zu machen. Durch Verhandlungen konnte der Verkauf des Grundstücks erreicht werden. Gemeinsam mit dem Mietshäuser Syndikat soll nun ein Wohnprojekt und ein Stadtteilzentrum geschaffen werden.

Unser Plan vom
Leerstand zum WohnprojektStadtteilzentrumAushängeschild

Zwei Gebäude dem Wohnungsmarkt entzogen

und nun in Selbstverwaltung organisiert

Neubau K41 als Mehrgenerationenhaus

mit 1-3 Zimmer Wohnungen & Stadtteilzentrum

Kernsanierung der K39

mit je einer WG â 4 Zimmer pro Stockwerk

Stadtteilzentrum im Erdgeschoss des MGH

mit Eingang auf öffentlich zugänglichem Hof

Kurze Projektvorstellung (Wüste Welle):

Investiere in solidarischen Wohnraum

Das geplante Projekt muss finanziert werden. Hierfür sind wir zuerst auf sogenannte Direktkredite angewiesen. Das sind Nachrangdarlehen, die uns private Personen wie Du, aber auch Vereine, Organisationen und Unternehmen geben. Direktkredite werden von Banken als Grundkapital für weitere Kredite akzeptiert, welche es uns ermöglichen die Bau- und Sanierungskosten zu bezahlen und das Grundstück zu kaufen. Jeder Direktkredit wird mit einem Zinssatz von bis zu 1,00% jährlich aus den Mieteinnahmen vergütet. Ein Direktkredit für unser Projekt ist also eine hervorragende Möglichkeit, um Geld solidarisch anzulegen!

Aktueller Stand der Finanzierung

929.940 €

werden an Direktkrediten benötigt, um das Projekt zu finanzieren

483.561€

wurden bereits als Direktkredit investiert oder zugesagt

0%

NOEMI OSTERTAG

Ich unterstütze den Fanclub Kollektives Eigenheim mit einem Direktkredit, weil kostengünstiger Wohnraum in der Stadt dringend nötig ist und ich mutig finde, wie ihr Initiative ergreift und an das Projekt traut. Auch Eure Aktion damals mit der Besetzung der Kaiserstrasse 39 fand ich wichtig, um auf die falsche Wohnpolitik der GWG und der Stadtverwaltung aufmerksam zu machen.
Du möchtest das Projekt K39 finanziell mit einem Direktkredit oder einer Spende unterstützen? Dann klicke hier, um weitergeleitet zu werden!
Das Syndikatsmodell

Das Syndikatsmodell ist ein erprobtes Konstrukt, um selbstverwalteten Wohnraum zu schaffen. Dabei gründen die Bewohner:innen des Projektes einen Hausverein. Dieser gründet mit dem Mietshäuser Syndikat die Hausbesitz GmbH. Sie ist Eigentümerin des Projektes. Sämtliche Entscheidungen werden von den Bewohner:innen im Hausverein getroffen. Das Mietshäuser Syndikat hat ein Vetorecht beim Verkauf und bei der Änderung des Gesellschaftervertrages. Haus und Grundstück werden so dauerhaft dem Markt entzogen und bleiben für Menschen als bezahlbarer Wohnraum erhalten.

Der Fanclub

Der Fanclub Kollektives Eigenheim ist ein Zusammenschluss aus den ehemaligen Besetzer:innen und neuen Aktiven, die gemeinsam das Wohnprojekt auf die Beine stellen. Der Verein organisiert sich basisdemokratisch und ist gemeinsam mit dem Mietshäuser Syndikat Gesellschafter der FCKEigenheim GmbH, welche Häuser und Grundstück des Projekts besitzt sowie Direktkredite verwaltet.

Alle Bewohner:innen sind Mitglied im Hausverein und haben damit das alleinige Entscheidungsrecht in allen Fragen rund um das Wohnprojekt. Lediglich wenn es um einen Verkauf oder eine Änderung des Gesellschaftervertrages geht, hat das Mietshäuser Syndikat ein Vetorecht. Der Hausverein und der Stadtteilzentrumsverein, wobei in letzterem auch Nicht-Bewohner:innen mitwirken können, bilden das zentrale Element unserer Selbstverwaltung. Durch Arbeitskreise werden die anfallenden Aufgaben von der Verwaltung des Vereins und der GmbH über die Instandhaltung der Gebäude bis hin zur Organisation des Stadteilzentrums sinnvoll aufgeteilt. Dies ermöglicht es jeder und jedem Einzelnen, sich dort zu engagieren, wo es für ihn oder sie am besten passt.

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Das Stadtteilzentrum

Organisiert als eigener Verein steht das Stadtteilzentrum auch Nicht-Bewohner:innen und anderen Vereinen offen. Es bietet Raum für unterschiedlichste Veranstaltungsformen, von Kindergeburtstagen über Vereinstreffen bis hin zu Konzerten, Vorträgen, Workshops und Seminaren. Eine Werkstatt bietet Raum für handwerkliche Aktivitäten. Eine Küche und eine Theke schaffen einen angenehmen Rahmen für Nachbarschaftstreffen oder andere soziale Events.

Durch Veranstaltungseinnahmen trägt das Stadtteilzentrum einen Teil der Tilgungskosten für Grundstückskauf, Sanierung und Bau. Mit externen Vereinen/Personen wird ein individueller Mietpreis verhandelt. Auch die kostenlose Nutzung ist möglich.

An der Nutzung des Stadtteilzentrums interessierte Vereine, Künstler:innen, Organisationen, etc., können sich über einen Klick auf den „Mehr erfahren“ Button für die Nutzung vorab anmelden.

Du hast Interesse an der Nutzung des Stadtteilzentrums? Melde dich bei uns, damit wir planen können!